Alle Beiträge von sdoering

Wasser für die Königsbäume

Stadtwerke und ASG ziehen positive Bilanz. Den Königsbäumen tat es gut. Vielen herzlichen Dank für die unbürokratische Unterstützung. Dank auch Gerd Janssen, der das Leid der Bäume nicht länger ertragen konnte und den entscheidenden Impuls für Ginderich gab, sowie bei der Bewässerung tatkräftig unterstützte. Das wir im ersten Jahr gleich Bewässerungs-Stadtmeister werden, damit haben wir nicht gerechnet. Nachfolgend die Pressemitteilung der Stadtwerke.

Stadtwerke Wesel

Pressemitteilung der Stadtwerke:
Bürger nutzen Extra-Wasserstellen gerne. Im Hitze-Sommer haben die Stadtwerke Wesel und ASG Standrohre installiert, aus denen Bürger Wasser für die Natur entnehmen konnten. Das Fazit ist erfreulich. Auch sonst sorgten die Stadtwerke Wesel für beste Wasserversorgung.

WESEL (03.11.2020). Der wechselhafte Sommer 2020 erlebte gegen Ende noch ein Hitzefinale. Nicht nur der Mensch hatte viel Durst, auch die Natur dürstete nach lebensspendendem Nass. Die Stadtwerke Wesel und der städtische Betrieb ASG hatten deshalb eine gemeinsame Aktion verabredet, Standrohre wurden an 6 Stellen im Stadtgebiet aufgestellt. An ihnen konnten und sollten sich Bürger bedienen, um Straßenbäume und öffentliches Grün zu wässern. Jetzt wurde ein Fazit gezogen. Die Stadtwerke Wesel stellten ein Ranking der meist genutzten Standrohre für die Bewässerung der Straßenbäume und Pflanzen auf (siehe Infobox). Insgesamt bewiesen die Stadtwerke, dass Wesels Wasserversorgung auch in Zeiten der Dürre einwandfrei funktioniert. Zudem kümmert sich der Versorger auch um Brandschutz – sprich Löschwasser. Im Wasserwerk Flüren werden auch dafür je 3.000 Kubikmeter in zwei Behältern bereitgehalten – eine Reserve, die einen halben Tag eine Wasserlieferung sicherstellt, auch bei Ausfall aller Brunnen oder der Aufbereitung durch z.B. einen Stromausfall. Aber schon den täglichen Bedarf zu bewältigen war in diesem Sommer eine große Aufgabe. Rekordtag für den Trinkwasserverbrauch war Freitag, 07. August, an dem 14105 m³ in Häuser und Betriebe flossen. „Unsere Botschaft ist: Die Versorgung während der Hitzewelle ist immer gesichert gewesen, und die Stadtwerke Wesel haben die erhöhten Anforderungen für die Bürger bewältigt. Sie können sich auf uns verlassen“, sagte Geschäftsführer Rainer Hegmann. Er lobt den Einsatz der Weseler, bei der kostenfreien Bewässerung an den Standrohren mitzumachen. Viele hätten regelmäßig öffentliches Grün gewässert und so die Dürrefolgen abgemildert. So sieht es auch Franz Michelbrink, der Geschäftsführer der ASG. „Ich bin den Stadtwerken sehr dankbar, dass sie die Standrohre zur Verfügung gestellt haben“. Die ASG war insgesamt stark gefordert, über zweieinhalb Monate im Einsatz um Parks, Straßenbäume, Pflanzkübel und mehr zu versorgen. Entscheidend ist jedoch, dass die Stadtwerke Wesel und ASG gezeigt haben, wie man in einer besonderen Lage gemeinsam arbeiten kann, um in der Stadt Gutes zu tun. Zeitweise beteiligten sich auch THW, Feuerwehr und Bundeswehr an der konzertierten Aktion. „Gemeinsam erfolgreich für und in Wesel“, fasst Rainer Hegmann zusammen.

INFOZeitraum: 07.08.2020 – 28.09.2020So viel zapften die Bürger an den Standrohren zur Bewässerung ab:TOP 3:
1. Schützenplatz Ginderich 84.000 Liter
2. Kolpingstraße 29.000 Liter
3. Fusternberger Straße 11.000 Liter
Gesamtverbrauch 146.000 Liter

Abnahme und Wiese

Am Samstag waren die Kreispolizeibehörde und ein Sachverständiger zu Gast. Unsere Schießstände mussten wieder abgenommen werden. Dank des Einsatzes der Sportschützen, sind wir hier wieder für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite.

Mehr Sorgen bereit uns jedoch der Zustand der Schützenwiese. Auf ein Befahren dieser, sollte bei nassem Wetter verzichtet werden. Wir können hier nur an die Vernunft appellieren. Es steht eine gepflasterte Fläche zur Verfügung. Der Weg zum Kindergarten ist nur wenige Meter weiter. Vielleicht kann man die Kinder auch zu Fuß oder mit dem Rad zum Kindergarten bringen. Eine Sperrung der Schützenwiese möchten wir gerne vermeiden.

Schützenhut

Wie auf dem Schützenfestplakat und auch im Artikel hier auf der Homepage (https://schuetzen-ginderich.de/schuetzenhut-2-0/) angekündigt, wollen wir die Schützenhüte mit Quasten ausrüsten. Hierzu sind diese bitte kurzfristig bei einem der Vorstandsmitglieder abzugeben. Die Ausrüstung ist kostenfrei. Wir bitten rege von dem Angebot Gebrauch zu machen.


William Wright hätte sich vermutlich
sehr über eine Quaste gefreut.
Bild: State Library of New South Wales


Königsbäume dürsten

Hallo liebe Schützenbrüder und ehemalige Könige. Ab Montag stellen uns die Stadtwerke/ASG ein Standrohr zur Bewässerung der Königsbäume an der Schützenwiese zur Verfügung. Entsprechendes Schlauchequipment zur gleichzeitigen Bewässerung von mehreren Bäumen haben wir beschafft.

Wir suchen jetzt jedoch noch Paten, die sich in den nächsten Tagen um das Projekt kümmern wollen.

neues Licht

Am letzten Samstag haben wir (Junggesellen und Bürger), bei tropischer Hitze, eine neue Laterne aufgestellt. Dank allen Beteiligten.

Schützenfest im Privaten

Das erste Juli-Wochenende stand in Ginderich ganz im Zeichen des Schützenfestes. An vielen Häusern war die Dorffahnen gehisst, Wimpelfahnen säumten den Straßenrand und über den Straßen waren Girlanden gespannt. Einziger Unterschied zu den Vorjahren war, dass es gar kein offizielles Schützenfest gab. Zwar wurde durch den Vorstand der beiden Schützenbruderschaften ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt und den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht, jedoch fielen die sonstigen Programmpunkte weitestgehend aus.

Wie zum Schützenfest üblich, wurden vom amtierenden König Helmut Peters und vom Vizepräsidenten Thomas Guyens alte und kranke Schützenbrüder besucht. Im Zuge dessen statteten die beiden auch Erich Peters, der inzwischen im Seniorenstift in Alpen lebt, einen Besuch ab. Besonderheit bei Erich ist, dass er in diesem Jahr sein 50-jähriges Königsjubiläum gefeiert hätte. Dieses fand dann zumindest Erwähnung auf dem im gesamten Dorf verteilten Festplakat.

Am Schützenfestsonntag um 20 Uhr verkündeten Böllerschüsse, dass Ginderich einen neuen König hat. Ganz ohne einen Schuss abzugeben, wurde Helmut Peters zum König der Regentschaftsjahre 2020 bis 2022. Zu seiner Königin erwählte er Nicol Peters. Beide können auf eine zweijährige Erfahrung als Regenten zurückblicken. Wir wünschen den beiden und dem gesamten Thron (auch hier gab es keine Veränderungen) eine tolle Regentschaftszeit und viel Spaß im Amt.

Trotz Schützenfestabsage wollten sich viele Gindericher ihr Schützenfest aber nicht nehmen lassen. Am gesamten Wochenende fanden diverse private Feiern in kleinen Kreisen statt. Zumeist uniformiert mit obligatorischem schwarzem Anzug, Schützenhut und Schützenkrawatte. Aus Erzählungen aber auch von Bildern und kurzen Videos die über die sozialen Netzwerke gingen, wurde deutlich, dass es hier mit Herzblut und viel Kreativität zur Sache ging. Es wurde im Kleinen alles nachgespielt, was zu einem Schützenfest dazugehört, z.B. Zapfenstreich, Kranzniederlegung, Krönungsball, Fahnenschwenken und auch eine Schützenmesse soll es sogar gegeben haben. Alle vereint in der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder ein reguläres Schützenfest feiern zu können.

Der Vorstand der Schützenbruderschaft weist auch noch mal auf die Umrüstung der Schützenhüte mit der obligatorischen Quaste hin. Informationen hierzu sind auf dem Festplakat und der Homepage der Bruderschaft zu finden. Denn spätestens zum 100-jährigen Jubiläum der Bruderschaft im Jahre 2022 sollen die Schützen mit einheitlichen Hüten im Wallfahrtsdorf marschieren. Und bis dahin wird die C-Krise hoffentlich überwunden sein. 

Pressebericht, 09.07.2020

König 2020

Gestern um 20 Uhr war es dann soweit. Ginderich hat einen neuen König. Ganz ohne einen Schuß abzugeben, wurde Helmut Peters zum König der Regentschaftsjahre 2020 bis 2022. Zu seiner Königin erwählte er Nicol Peters. Beide können auf eine zweijährige Erfahrung als Regenten zurückblicken. Wir wünschen den beiden und dem gesamten Thron (auch hier gab es keine Veränderungen) eine tolle Regentschaftszeit und viel Spaß im Amt.

Die gute Kunde vom neuen König wurde mit einer Salve von Böllerschüssen gewürdigt. Die spontane Freude, die sich daraufhin bei vielen Schützenbrüdern Bahn brach, war überwältigend.

Bild privat; geklaut im Whatsapp-Status von ML

An dieser Stelle auch noch mal einen besonderen Dank allen, die dem Aufruf zum festlichen Dorfschmuck gefolgt sind. Alle anderen dürfen sich im nächsten Jahr dann etwas mehr bemühen.

Schützenhut 2.0

Nachrüstung Schützenhut

Ein Schützenhut ist elementarer Bestandteil einer Schützenuniform. Die Gindericher Schützen tragen seit vielen Jahren grüne Filzhüte. Bei traditionellen Schützenhüten ist die Krempe zumeist an einer Seite hochgeklappt. Das Hochklappen der Krempe hatte seinen historischen Ursprung aus praktischen Erwägungen heraus. An der hochgeklappten Krempe wurden dann oft Kokarden, Schleifen und ähnliche Accessoires befestigt, die als Kennzeichen der Zugehörigkeit zu einer Gruppierung oder Nation fungierten oder als Ausdruck der Loyalität zu einem Herrscher dienten.
Die ursprünglichen Gindericher Schützenhüte, von denen sich auch heute noch viele im Einsatz befinden, haben die Hutkrempe auf der linken Seite hochgeklappt. Die Chargierten tragen an dieser Stelle eine Rehhaarrosette mit Schützenfeder. Die Schützen eine grüne Quaste.

Aus Gründen, die vermutlich mit den eingeschränkten Beschaffungsmöglichkeiten der korrekten Schützenhüten zu tun hatten, wurden vor einigen Jahren schon Standardhüte ohne Quaste eingeführt. Inzwischen konnten wir aber auch wieder Bezugsquellen für die Schützenhüte mit hochgeklappter Krempe ausfindig machen. Nach intensiven Beratungen hat sich der Vorstand entschieden, zukünftig wieder diesen Typus Hut bei Neuanschaffungen zu erwerben.

Für Schützenbrüder mit Hüten ohne Quaste bieten wir einen Nachrüstservice an. Die Prozedur ist denkbar einfach. Ihr bringt Euren Schützenhut bis Ende August 2020 beim Präsidenten (Bergacker 8) vorbei. Sollte mal keiner Zuhause sein, dann bitte einfach vor die Haustüre oder bei Regen auf die Terrasse legen.

Die Hüte werden fachmännisch in einer konzertierten Aktion mit einer Quaste ausgestattet und anschließend an Euch zurückgebracht. Wichtig ist nur, dass Ihr den Hut eindeutig mit Eurem Namen verseht.

Die Nachrüstung ist kostenlos. Über eine kleine Spende zur Entlastung der Kasse würden sich die Kassierer jedoch freuen.

Bitte auch die Hüte, die erst kürzlich mit der ersten Generation Quaste ausgestattet wurden, ebenfalls zur Umrüstung vorbeibringen. Die neuen Quasten sind kompakter und von höherer Qualität.

Auswärtigen Schützenbrüdern, die keine Möglichkeit haben den Schützenhut vorbeizubringen, schicken wir auf Wunsch eine Quaste zu.

Gemeinsames Ziel sollte es sein, dass bis zum Jubiläumsjahr 2022 alle Hüte dem traditionellen Standard mit hochgeklappter Krempe entsprechen und die angetretenen Schützen ein dem Jubiläum angemessenes Bild abgeben. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Viele Grüße Stefan Döring.